1519 im Zuge der Stiftung der Annenvikarie erhielt sie den Namen St. Anna-Kapelle,
es war nur der Chor erhalten geblieben
1456 erste urkundliche Erwähnung der Corporis-Christi-Kapelle
1690/1694 erhielt das saalartige Langhaus seine heutige Gestalt
Während der Wirren der Reformationszeit wurde die Kapelle vernachlässigt,
profaniert und ihrem Zweck entzogen.
Um 1580 war sie Markthalle der Büttner
1598 war sie Wohnung des Totengräbers
Um 1600 das große Kruzifix an der Außenmauer der Annakapelle ensteht
1630 notdürftig hergestellt und neu konsekriert
1684 durch den Stadtbrand bis auf die Krypta mit einem Altar und Bildnis der hl. Anna.
Diese an ein Wunder grenzende Bewahrung des Anna Bildnisses führte zu einem starken
Aufschwung der Annaverehrung in Staffelstein
1690-1694 wurde die Kapelle in ihrer heutigen Gestalt wieder aufgebaut
1695 neues Altarblatt „ Tod der Hl. Anna“
1710 die Kanzel zeigt an der Brüstung die vier Evangelisten, auf dem Schalldeckel eine Mutter Anna
1975-1980 letzte Renovierung mit Freilegung der Ornamentmalereien um den Chorbogen und der Fenster
2005 Renovierung des Dachstuhls mit Neueindeckung